Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Kurzer Überblick

Ein übliches Wärmedämmverbundsystem besteht im wesentlichen aus den folgenden Systemteilen:

1. Untergrund

Der Untergrund ist die Fläche auf welchem das WDVS montiert werden soll.

2. Kleber

Der Kleber sorgt für die eigentliche Haftung zwischen dem Untergrund und der Dämmplatte

3. Dämmplatte

Die Dämmplatte sorgt für die eigentliche Wärmedämmung und kann aus den verschiedensten Dämmstoffen bestehen. In 90 % aller Maßnahmen ist dies EPS (auch Styropor genannt) oder MW (Mineralwolle). Dämmplatten gibt es in verschiedenen Dicken und Maßen, welche genormt sind.

4. Dübel

Dübel werden verwendet, wenn der Kleber zur Befestigung nicht genügt, da die Haftzugfestigkeit oder Standfestigkeit nicht mehr gegeben sind.

5. Armierung

Als Armierung bezeichnet man die Lage, in welchem man das Glasfasergewebe einbettet. Diese besteht aus der Armierungsmasse mit einem Gewebe aus Kunststoff. Die Dicke der Lage richtet sich nach der Verwendung des WDVS und der Schlußbeschichtung.

6. Oberputz oder sonstige Bekleidung

Die oberste Schicht. Kann normaler Putz in unterschiedlichen Kornstärken und Mustern sein. Kann aber auch eine keramische Bekleidung wie Riemchen oder Klinker sein oder sogar Glas oder Holz. Die Industrie hat sich vieles ausgedacht und so sind dem Immobilienbesitzer fast keine Grenzen bei der Gestaltung der Schlußbeschichtung gesetzt.

Weitere Systemaufbauten eines WDVS

Der Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems richtet sich nach dem Verwendungszweck und den Wünschen des Besitzers. Eine Übersicht zu weiteren Systemaufbauten zeigt folgendes Bild:

[Bild folgt]

Auch wenn es unzählige Variationen und Möglichkeiten gibt, so sind dennoch die Systeme zum großen Teil genormt und vorgegeben.