Bei der Verarbeitung von Wärmedämmverbundsystemen gelten wichtige Bedingungen welche einzuhalten sind um nachfolgende Schäden zu vermeiden. Besonders leicht entstehen sonst Schäden in Form von Rissen oder Ausblühungen.

Die DIN55699 gibt vor, dass die das Wärmedämmverbundsystem nicht bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius. Hersteller geben auch eine Maximaltemperatur von allgemein 30 Grad Celsius vor. Lediglich speziell mit chemischen Zusätzen verarbeiteter Mörtel kann bei Temperaturen bis zu 0 Grad Celsius verarbeitet werden, was allerdings nicht empfohlen wird, da einfach noch die Erfahrungswerte fehlen um mit Bestimmtheit sagen zu können, ob es problemlos funktioniert

-Untergrund muss sauber sein,trocken sein, tragfähig, gleichmäßig saugend sein,

– innen müssen Estrich und Innenputz trocken sein

– Fenster und Türen müssen eingebaut sein

– Fensterbänke müssen bereits fertig montiert sein

– Dachüberstände müssen ausreichend groß sein, sonst müssen sie verbreitert werden. Gilt auch für den Ortgang und Attikaüberstände. Wenn nicht genügend Überstand vorhanden ist droht Wasser an der Fassade entlang zu laufen -> Folge: Feuchtigkeit -> Folge: Algen- & und Pilzbefall, Salzausblühungen, Risse im Putz.

– Alle Details müssen besprochen und eine Lösung vorliegen. Bauwerksbedingte Änderungen müssen im Vorfeld abgeklärt und durchgeführt werden.